Eugen Bolz Grundschule Mochenwangen
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Eugen Bolz

Eugen Bolz

Eugen Bolz 
zählt zu den großen Politikern Württembergs. Sein ganzes Leben setzte er für die Demokratie ein. Sein Mut, seine Zivilcourage und seine vorbildliche Haltung gegen die nationalsozialistische Diktatur dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Dies war wohl auch der Grund für die Entscheidung des damaligen Gemeinderates unter Bürgermeister Rolf Stegmann, die Schule nach Eugen Bolz zu nennen.

 

Geboren 1881
Eugen Bolz wurde am 15. Dezember 1881 in Rottenburg am Neckar als 12. Kind des Kaufmanns Joseph Bolz und seiner Frau Maria Theresia geboren.

Schulbildung 
(1890 – 1900): In Rottenburg besuchte er die Lateinschule, die heute seinen Namen trägt (Eugen-Bolz-Gymnasium). In Stuttgart besuchte er das Karlsgymnasium, wo er sein Abitur macht.

Studium
(1900 - 1905): Eugen Bolz studierte Jura in Tübingen, Bonn und Berlin

Berufliche und politische Tätigkeiten
(1905 - 1933): Er arbeitet zunächst beim Amtsgericht in Rottenburg. Zur selben Zeit wird er Mitglied des Reichstages und des Württembergischen Landtages. Außerdem arbeitet er im Friedensdienst in Ulm und wird 1915 zum Kriegsdienst gerufen. Er war 21 Jahre ununterbrochen in zwei Parlamenten tätig und gehörte 13 Jahre lang der württembergischen Landesregierung an.

Eugen Bolz wird württembergischer Staatspräsident 
(1928 - 1933): Eugen Bolz war 1928 der erste katholische Staatspräsident im protestantischen Württemberg. Fünf Jahre lang übte er das höchste Amt im Lande aus.

Machtergreifung Hitlers 1933 und Entlassung Eugen Bolz'
Am 12. Juli 1933 wurde Eugen Bolz aus seinem Amt entlassen.Während der Nazi-Herrschaft konnte er nicht mehr politisch tätig sein.

Widerstand
(1941 - 1944): Seit 1941 traf sich Eugen Bolz häufig mit Leuten des Widerstandes. Nach dem Attentat Stauffenbergs auf Hitler wurde Eugen Bolz am 12. August 1944 von der Gestapo verhaftet. Er kam ins KZ Ravensbrück, wo er verhört und gefoltert wurde.

Ermordung
Am 23. Januar 1945 starb Eugen Bolz trotz mehrerer Gnadengesuche als letzter von 10 Leidensgefährten im Gefängnis Berlin-Plötzensee unter dem Fallbeil - wenige Monate vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Rache und Unmenschlichkeit gönnten seinen sterblichen Überresten nicht einmal eine Grabstätte.

 
 

 
 

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